88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Halle (Saale) gestartet
Madlen Scholz88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Halle (Saale) gestartet
Spatenstich für neues 88-Millionen-Euro-Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung ist am Freitagnachmittag der Bau eines modernen 88-Millionen-Euro-Neubaus für das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt am Standort der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) gestartet worden. Die Behörde, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, wird künftig in dem neuen Komplex zentral untergebracht sein.
Bisher war das Amt auf verschiedene Gebäude verstreut, darunter eine alte Villa in der Freiimfelder Straße. Mit 230 Mitarbeitenden ist es zuständig für Verbrauchersicherheit, Lebensmittelüberwachung und den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Das neue, 7.500 Quadratmeter große Gebäude wird diese Aufgaben künftig unter einem Dach bündeln.
Von der Gesamtfläche entfallen 3.000 Quadratmeter auf hochmoderne Labore. Finanzminister Michael Richter betonte, dass sich dadurch die Arbeitsbedingungen für Verwaltungskräfte und Laborpersonal deutlich verbessern würden. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass die neue Einrichtung die Handlungsfähigkeit des Landes bei künftigen Pandemien stärken werde.
Die Fertigstellung des Baus ist für das Jahr 2028 geplant. Ziel des Projekts ist es, veraltete Strukturen durch ein maßgeschneidertes Zentrum für Verbraucherschutz und öffentliche Gesundheit zu ersetzen.
Der Neubau wird alle 230 Beschäftigten an einem Standort vereinen und umfasst neben spezialisierten Laboren auch moderne Büroräume, die auf Effizienz ausgelegt sind. Nach seiner Fertigstellung wird das 88-Millionen-Euro-Gebäude als zentraler Knotenpunkt für die Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge in Sachsen-Anhalt dienen.






