27 March 2026, 04:37

Alex Bex' Fotoprojekt Erinnerungen an Staub überzeugt bei den Sony World Photography Awards

Plakat an einer Wand mit drei Personen in Cowboy-Kleidung und "The Real Thing in Cowboys" in fetter Schrift darüber, vor einem hellgelben Hintergrund.

Alex Bex' Fotoprojekt Erinnerungen an Staub überzeugt bei den Sony World Photography Awards

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit seinem Langzeitprojekt Erinnerungen an Staub Anerkennung gefunden. Die Serie belegte den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie der Sony World Photography Awards 2025 im professionellen Wettbewerb. Seine Arbeit untersucht sich wandelnde Vorstellungen von Männlichkeit am Beispiel moderner Cowboys in Texas.

Das ausschließlich mit einer Nikon-Filmkamera aufgenommene Projekt wurde zudem Teil der offiziellen Marketingkampagne der Awards. Ein herausragendes Bild – ein Junge mit leuchtend roten Haaren – war prominent in den Werbematerialien zu sehen.

Bex' Weg in die Fotografie begann unter dem Einfluss seines Vaters. Nach acht Jahren als Profi hat er sich eine Karriere aufgebaut, die künstlerische und dokumentarische Stile verbindet. Zuvor war er in der Musikbranche tätig.

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Erinnerungen an Staub entstand über mehrere Jahre. Die Serie konzentriert sich auf Cowboys in Texas und hält den Konflikt zwischen traditionellen Werten und zeitgenössischen Perspektiven fest. Bex beschreibt das Projekt als eine Erkundung der sich verändernden Rolle von Männlichkeit in der Gesellschaft.

Er rät aufstrebenden Fotografen, an persönlichen Projekten zu arbeiten und neue Blickwinkel zu suchen. Für Bex war dieser Ansatz entscheidend, um sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu behaupten. Seine Herkunft – halb französisch, halb amerikanisch – verleiht seiner Erzählweise eine zusätzliche Dimension, auch wenn das Projekt selbst fest in der Tradition des amerikanischen Westens verwurzelt bleibt.

Die Sony World Photography Awards hoben Bex' Fähigkeit hervor, dokumentarische Tiefe mit künstlerischer Vision zu verbinden. Sein Einsatz von Film und der Fokus auf wenig beachtete Erzählungen haben Erinnerungen an Staub in den Mittelpunkt gerückt. Das Projekt reiht sich damit in ein wachsendes Werk ein, das unsere Sicht auf Identität und Tradition herausfordert.

Quelle