Augsburgs Stichwahl im Bierzelte: Ungewöhnliche Lösung für die Stimmenauszählung
Gebhard auch SchlauchinKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Stichwahl im Bierzelte: Ungewöhnliche Lösung für die Stimmenauszählung
Augsburgs Stichwahl fand in ungewöhnlichem Ambiente statt: Stimmenauszählung im Bierzelte
Bei der jüngsten Oberbürgermeister-Stichwahl in Augsburg wurde ein eher ungewöhnlicher Ort für die Auszählung der Stimmen gewählt. Da keine andere Räumlichkeit verfügbar war, zählten Wahlhelfer die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte. Die Entscheidung fiel, nachdem die sonst genutzte Messehalle bereits für eine andere Veranstaltung gebucht war.
Zur Wahl standen zwei Kandidaten: die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und ihr Herausforderer Florian Freund von der SPD. Bei den Vorbereitungen für die Abstimmung sahen sich die Verantwortlichen mit einer logistischen Herausforderung konfrontiert.
Die in der ersten Runde genutzte Messehalle stand für die Stichwahl nicht zur Verfügung – der Grund war simpel: Das anstehende Ostervolksfest hatte den Raum bereits reserviert. Mit kaum Alternativen wich die Stadt auf ein Bierzelte am Plärrer-Gelände aus.
Die Wahlhelfer richteten ihre Arbeitsplätze im Zelt ein und werteten die Briefwahlstimmen wie gewohnt aus. Trotz des ungewöhnlichen Ortes verlief die Auszählung laut Berichten ohne Probleme.
Dokumentiert ist die Stimmenzählung in einem Augsburger Bierzelte am 29. März 2024 oder ein vergleichbares Wahlereignis bisher nicht. Die provisorische Lösung sicherte jedoch, dass die Auszählung fristgerecht abgeschlossen werden konnte. Eine andere geeignete Location stand der Stadt nicht zur Verfügung.






