02 April 2026, 18:33

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor

Weißes Polizeiauto mit "Polizei"-Aufschrift vor einer belebten Straße mit mehreren Fahrzeugen, Grünflächen und Bäumen auf beiden Seiten, aufgenommen außerhalb einer Stadt.

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor

Polizei in Baden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Autotuning und Raserdelikte über das Osterwochenende

Anlässlich des Karfreitags 2026 wird die Polizei in Baden-Württemberg am 3. April gezielt gegen illegales Autotuning und riskante Fahrmanöver vorgehen. Die großangelegte Aktion richtet sich gegen sogenannte "Poser" – Fahrer, die durch gefährliche Umbauten und rücksichtsloses Verhalten auffallen. Damit beteiligt sich das Land bereits zum fünften Mal in Folge an der bundesweiten Razzia.

Im Fokus der Beamten stehen bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und Raser-Szenen. Die Kontrollen zielen auf illegale Fahrzeugveränderungen und lebensgefährliche Fahrweisen ab. Allein 2025 führten ähnliche Maßnahmen zu über 19.000 Überprüfungen, tausenden Verstößen und der Beschlagnahmung von mehr als 1.400 Fahrzeugen.

Bis April 2026 nehmen 14 der 16 Bundesländer an der Aktion teil – nur Bremen und Hamburg verzichten. Die jährlichen Karfreitags-Kontrollen decken regelmäßig hunderte Verstöße auf, von illegalen Rennen bis hin zu gefährlichen Fahrzeugmanipulationen. Nach mehreren tödlichen Unfällen in Verbindung mit solchen Praktiken verschärfen die Behörden nun ihre Haltung.

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Die Verantwortlichen kündigten an, die Präsenz und Überwachung weiter auszubauen, um Straßenrennen, nicht genehmigte Umbauten und extrem riskantes Fahren präventiv zu unterbinden. Die verschärften Kontrollen sind Teil einer bundesweiten Offensive gegen die illegale Autokultur. Durch strengere Patrouillen und die Konzentration auf Brennpunkte soll die Zahl der Verstöße sinken – und die Verkehrssicherheit steigen. Die Kampagne reagiert damit auf die zunehmende Besorgnis über tödliche Unfälle durch rücksichtsloses Fahren in den vergangenen Jahren.

Quelle