Betrügerische Bankanrufe in Freiburg: Wie Kriminelle ahnungslose Opfer um Tausende prellen
Ida BlochBetrügerische Bankanrufe in Freiburg: Wie Kriminelle ahnungslose Opfer um Tausende prellen
Polizeipräsidium Freiburg warnt vor Welle betrügerischer Anrufe in der Region
Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus, um Opfer zur Herausgabe sensibler Finanzdaten zu bewegen. Bereits mehrere Anwohner sind auf die Masche hereingefallen und haben insgesamt tausende Euro verloren.
Die Betrugsmasche beginnt mit einem Anruf einer Person, die vorgibt, für die Bank des Opfers zu arbeiten. Dabei werden angebliche Probleme bei Kontoabbuchungen vorgebracht, und die Angerufenen werden unter Druck gesetzt, sofort zu handeln. Unter diesem psychologischen Druck geben die Opfer ihre PINs, TAN-Nummern oder sogar ihre Girokarten heraus.
Die Betrüger bestehen darauf, Zahlungskarten persönlich abzuholen oder verlangen vertrauliche Informationen am Telefon. Die Behörden betonen, dass seriöse Banken niemals auf diese Weise nach solchen Daten fragen. Trotz wiederholter Warnungen sind bereits mehrere Betrugsversuche erfolgreich gewesen – die Gesamtverluste belaufen sich auf etwa 10.000 Euro.
Die Polizei ermittelt intensiv in den Fällen. Sie rät allen Bürgern, verdächtige Anrufe sofort zu beenden und sich über die Notrufnummer Hilfe zu holen.
Die Warnung des Polizeipräsidiums Freiburg bleibt bestehen, da die Betrugsversuche anhalten. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und unerwartete Bankanfragen ausschließlich über offizielle Kanäle zu überprüfen. Die Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen laufen noch.






