Bierstadts Kerb-Fest wird zum leidenschaftlichen Bekenntnis für lokale Identität
Madlen ScholzBierstadts Kerb-Fest wird zum leidenschaftlichen Bekenntnis für lokale Identität
Der Fichteplatz in Bierstadt wurde zum Zentrum des Feierns, als das Kerb-Fest Anwohner und Nachbarorte zusammenbrachte. Dr. Gerhard Obermayr, der Stadtratpräsident und gebürtige Bierstadter, führte durch die Feierlichkeiten und betonte in einer klaren Botschaft die Bewahrung der lokalen Identität.
Die Veranstaltung war weit mehr als das traditionelle Fassanstich-Ritual – sie entwickelte sich zu einem Bekenntnis zum Stolz auf den Charakter und das Lebensgefühl des Stadtteils. Dr. Obermayr eröffnete das Fest mit einer Begrüßung der Gäste aus Auringen, Kloppenheim und Dotzheim. Er unterstrich, dass die Kerb nicht nur den Bierstadtern gehöre, sondern allen, die die enge Gemeinschaft des Viertels schätzen. In persönlichen Erinnerungen berichtete er von seiner Kindheit im Stadtteil und den tiefen Verbindungen, die hier entstanden sind.
Der Fichteplatz, so erklärte er, sei mehr als nur ein Ort – er stehe für Bierstadt selbst: laut, herzlich, eigenwillig und echt. Entschieden stellte er klar, dass der Platz niemals als bloße Fläche in städtischen Entwicklungsplänen betrachtet werden dürfe. Stattdessen sei er ein Symbol für die Identität des Viertels, das sich übermäßigen Veränderungen widersetze.
An seiner Seite auf der Bühne standen Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, der Ortsvorsteher Rainer Volland, Jasmin I. (die Bembel-Fee) sowie Viktoria I. (die Blumenkönigin von Naurod). Gemeinsam unterstrichen sie die Bedeutung des Festes als Versprechen, den Geist Bierstadts zu bewahren. Obermayr brachte sogar seine Zuneigung zum Viertel zum Ausdruck und nannte es schöner als Fehmarn – ein Reiseziel, das er eines Tages besuchen möchte.
Die Kerb auf dem Fichteplatz endete mit einem deutlichen Bekenntnis zum Schutz der Bierstadter Traditionen und Eigenart. Die Worte Dr. Obermayrs und die Präsenz lokaler Persönlichkeiten zeigten den Willen der Gemeinschaft, ihre Identität lebendig zu halten. Die Feier ließ keinen Zweifel: Der Platz bleibt ein geliebter Ort für Anwohner und Besucher gleichermaßen.






