Brandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung für Familien und Geringverdiener
Madlen ScholzBrandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung für Familien und Geringverdiener
Brandenburg hat neue Maßnahmen angekündigt, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern und den Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen. Die SPD/CDU-Koalition plant, die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum zu verdoppeln, während der soziale Mietwohnungsbau weiterhin Priorität behält. Von den Änderungen profitieren vor allem Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sowie junge Familien, die ein eigenes Haus bauen möchten.
Die Zahl der genehmigten Wohneinheiten in Brandenburg sank 2025 um etwa 12 Prozent auf 7.962 – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs will die Koalition den Wohnungsbau beschleunigen und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum ausweiten.
Laut dem neuen Abkommen richten sich die Fördermittel stärker an Gering- und Mittelverdiener. Junge Familien erhalten zusätzliche Unterstützung, um in den Immobilienmarkt einzusteigen. Die Landesregierung betont, dass der soziale Mietwohnungsbau weiterhin ein zentraler Bestandteil ihrer Wohnungsbaustrategie bleibt.
Andere Bundesländer gehen unterschiedliche Wege, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Berlin schreibt in Neubauvierteln eine Quote von 30 Prozent gefördertem Wohnraum vor, während Teltow an der Grenze zu Brandenburg den Bau von 100 bis 400 neuen Wohneinheiten durch Reihenhäuser und verdichtete Bebauung plant. Bundesweite Reformen des Baugesetzbuchs haben zudem Genehmigungsverfahren vereinfacht und zusätzliche Flächen für den Wohnungsbau erschlossen.
Die neuen Maßnahmen sehen vor, die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum in Brandenburg zu verdoppeln, während der soziale Mietwohnungsbau weiterhin stark unterstützt wird. Die Koalition erhofft sich davon eine Entlastung der Wohnungsmarktsituation für die Bürger. Beschleunigter Wohnungsbau und gezielte Förderprogramme bilden das Herzstück des Plans.






