14 April 2026, 02:35

Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren gegen säumige Smart-Meter-Firmen ein

Nahaufnahme eines Elektrizitätszählers an der Seite eines Gebäudes mit einem Banner mit Text oben

Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren gegen säumige Smart-Meter-Firmen ein

Die Bundesnetzagentur hat 77 Durchsetzungsverfahren gegen Unternehmen eingeleitet, die ihre Ziele beim Einbau intelligenter Stromzähler verfehlt haben. Diese Firmen verpassten die Frist, bis Ende 2025 mindestens 20 Prozent der Messstellen mit den modernen Systemen auszustatten. Die Behörde kündigte weitere Maßnahmen an, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen.

Das Messstellenbetriebsgesetz schreibt vor, dass grundzuständige Messstellenbetreiber bis Ende 2025 flächendeckend intelligente Zähler einführen müssen. Ursprünglich sollte bis zu diesem Stichtag mindestens ein Fünftel der Messpunkte mit den digitalen Geräten ausgerüstet sein. Doch einige Unternehmen haben nicht nur die Frist verpasst, sondern noch nicht einmal mit den Installationen begonnen.

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betonte, dass intelligente Zähler entscheidend für die Modernisierung des Stromnetzes seien. Er bekräftigte, dass die Behörde die Regeln konsequent durchsetzen werde. Den betroffenen Firmen drohen nun förmliche Anhörungen und mögliche Bußgelder, die je nach Einzelfall verhängt werden.

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In der nächsten Phase rückt der Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen, die die 20-Prozent-Marke verfehlt haben. Langfristig soll bis Ende 2032 eine Abdeckung von 90 Prozent erreicht werden. Die Bundesnetzagentur wird die Fortschritte in den kommenden Jahren weiter überwachen.

Die eingeleiteten Verfahren markieren eine verschärfte Gangart bei der Durchsetzung der Smart-Meter-Pflicht. Unternehmen, die die Umstellung verzögern, riskieren finanzielle Strafen und weitere juristische Konsequenzen. Die Kontrollen der Behörde werden bis zum Erreichen des 2032er-Ziels fortgesetzt.

Quelle