18 April 2026, 06:33

Bundestag beschließt schnellere Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse

Altes deutsches Regierungszertifikat mit handgeschriebenem Text und einem Logo oben.

Bundestag beschließt schnellere Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich zu beschleunigen. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und digitale Verfahren einzuführen. Bevor das Gesetz Ende 2026 in Kraft tritt, muss es noch den Bundesrat passieren.

Im Mittelpunkt der Neuregelung stehen Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen. Das Gesetz legt einheitliche Standards fest und digitalisiert die Anerkennungverfahren, um Verzögerungen zu verringern. Zudem sollen die Bundesländer künftig die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsausbildung prüfen.

Am Donnerstag stimmte das Parlament dem Gesetzesvorhaben zu – mit Unterstützung der Regierungsfraktionen und der Grünen. Die rechtspopulistische AfD lehnte den Entwurf ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Ministerin Warken betonte, die Reform werde die bürokratischen Hürden sowohl für Antragstellende als auch für die Behörden verringern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Gesetz soll am 1. November 2026 in Kraft treten, sofern der Bundesrat zustimmt. Sobald es gilt, werden die Verfahren für die Anerkennung ausländischer Gesundheitsfachkräfte in Deutschland vereinheitlicht und vereinfacht. Die Reform richtet sich gegen die seit langem kritisierten Verzögerungen im bisherigen System.

Quelle