28 April 2026, 04:43

CSD in Brandenburg: Feiern für queere Rechte zwischen Solidarität und rechtsextremen Provokationen

Eine Menschenmenge steht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten, wobei ein Banner auf der rechten Seite protestbezogene Texte anzeigt.

CSD in Brandenburg: Feiern für queere Rechte zwischen Solidarität und rechtsextremen Provokationen

Die Christopher-Street-Day-Saison in Brandenburg hat mit einer Mischung aus Feier und Konfrontation begonnen

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Der erste CSD in Angermünde am 12. April zog rund 100 Teilnehmende an, während eine aktuelle Demonstration in Schwedt/Oder von rechtsextremen Störungen überschattet wurde. Die Polizei griff ein, nachdem vier Personen versucht hatten, sich dem Zug anzuschließen, und während der Veranstaltung ein Hitlergruß gezeigt wurde.

Die CSD-Saison startete am 12. April in Angermünde und läutet damit über ein Dutzend geplanter Veranstaltungen in ganz Brandenburg bis September ein. Die Kundgebungen würdigen die Rechte queerer Menschen, doch immer wieder formieren rechtsextreme Gruppen Gegenproteste.

In Schwedt/Oder zogen bis zu 100 Menschen unter Transparenten für Akzeptanz und gegen Diskriminierung durch die Stadt. Ein Schild zeigte ein durchgestrichenes Hakenkreuz mit dem Slogan "Gegen Rechts". Cindy Hahn, die frauenpolitische Sprecherin der Grünen in Brandenburg, nahm an der Veranstaltung teil und betonte die Bedeutung queerer Sichtbarkeit.

Die Demonstration wurde gestört, als vier Rechtsextreme versuchten, sich in den Zug einzureihen. Die Polizei hielt sie auf, bevor sie sich anschließen konnten. Zudem zeigte eine Person während der Kundgebung den Hitlergruß, was zu weiteren polizeilichen Maßnahmen führte.

Trotz der Störversuche fand der CSD in Schwedt/Oder statt. In den kommenden Monaten sind weitere Veranstaltungen in Brandenburg geplant. Die Organisator:innen setzen sich weiterhin für mehr Akzeptanz ein – und sehen sich dabei der Gegenwehr rechtsextremer Gruppen ausgesetzt.

Quelle