Dax bleibt im Minus: Technologieaktien und Nahost-Entspannung drücken den Index
Ida BlochDax bleibt im Minus: Technologieaktien und Nahost-Entspannung drücken den Index
Dax gibt am Dienstag weiter nach – bleibt mittags im Minus
Der deutsche Leitindex Dax setzte am Dienstag seine Verluste fort und notierte zur Mittagszeit weiterhin im negativen Bereich. Der Rückgang vertiefte sich, da es dem Index zunehmend schwerfiel, sich über der Marke von 25.000 Punkten zu halten. Analysten führten die Entspannung im Nahen Osten sowie Korrekturen bei Technologieaktien als Hauptgründe an.
Gegen 12:30 Uhr hatte der Dax um 1,0 Prozent auf etwa 24.885 Punkte nachgegeben. Schwache Quartalszahlen des Chemiehandelskonzerns Brenntag und enttäuschende Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland verstärkten den Abwärtsdruck. Auch technisch verschlechterte sich die Lage, nachdem der Index die 25.000-Punkte-Marke nicht halten konnte.
Zu den größten Gewinnern zählten SAP, Deutsche Telekom und Qiagen. Am anderen Ende der Skala lagen Infineon, Hochtief und Siemens Energy. Unterdessen setzten die Aktien von SpaceX ihren Abwärtstrend fort: Sie verloren seit ihrem Börsengangshöchststand 35 Prozent und büßten damit rund 600 Milliarden US-Dollar an Marktwert ein.
Auch die Ölpreise gaben nach – die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich bis mittags mitteleuropäischer Zeit um 0,7 Prozent auf 77,39 Dollar pro Fass. Der Euro schwächte sich leicht gegenüber dem Dollar ab und notierte bei 1,1411 Dollar.
Der Rückgang des Dax spiegelte die allgemeine Marktunsicherheit wider, die von Korrekturen im Technologiesektor und gemischten Wirtschaftssignalen geprägt war. Auch an den Rohstoff- und Devisenmärkten gab es moderate Bewegungen: Sowohl die Ölpreise als auch der Euro tendierten leicht nach unten. Die technische Lage des Index bleibt angesichts des anhaltenden Handels fragil.






