Deutsche Wirtschaft schwächelt: Prognosen für 2023 und 2027 drastisch gesenkt
Ida BlochDeutsche Wirtschaft schwächelt: Prognosen für 2023 und 2027 drastisch gesenkt
Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen erneut nach unten korrigiert. Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang der erwarteten BIP-Expansion für die Jahre 2023 und 2027. Hauptgründe sind die steigenden Energiekosten und der anhaltende Konflikt im Iran.
Noch vor Kurzem waren die Experten von einem Wachstum von 1,3 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2027 ausgegangen. Nun rechnen sie in diesem Jahr nur noch mit 0,6 Prozent. Bis 2027 wurde die Prognose ebenfalls auf etwa 1 Prozent gesenkt.
Diese Abwärtstendenz setzt sich in den vergangenen Jahren fort. Vor einem halben Jahr hatten dieselben Institute ihre Schätzung für 2026 bereits von 1,3 auf 0,6 Prozent gekürzt. Auch die Erwartungen für 2025 schwankten zwischen -0,1 und +0,2 Prozent – eine Folge der Rezessionen in den Jahren 2023 und 2024.
Hauptverantwortlich für die Anpassungen bleiben die hohen Öl- und Gaspreise, die durch den Krieg im Iran zusätzlich belastet werden. Diese Faktoren zwingen die Ökonomen immer wieder, ihre Erwartungen nach unten zu revidieren.
Die jüngsten Prognosen spiegeln einen generellen Trend sinkender Zuversicht in der deutschen Wirtschaftslage wider. Da die Energiekosten hoch bleiben und die geopolitischen Spannungen ungelöst sind, schrumpfen die Wachstumserwartungen weiter. Die Institute gehen nun nur noch von einer bescheidenen Expansion in den kommenden Jahren aus.






