Eintracht Braunschweig feuert Trainer Ende nach 0:6-Debakel gegen Dresden
Gunda JopichEintracht Braunschweig feuert Trainer Ende nach 0:6-Debakel gegen Dresden
Eintracht Braunschweig entlässt Cheftrainer Markus Ende nach deutlicher Niederlage – Abstiegsgefahr verschärft sich
Eintracht Braunschweig hat Cheftrainer Markus Ende nach einer herben Niederlage beurlaubt, die die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga stark gefährdet. Der Verein gab die Entscheidung am Montag bekannt, nur einen Tag nach dem 0:6 gegen Dynamo Dresden. Die Vereinsführung begründete den Schritt mit anhaltend schlechten Leistungen und der mangelnden Umsetzung der angestrebten langfristigen sportlichen Ausrichtung auf dem Platz.
Die Verantwortlichen hatten unter Ende eine klare Fußball-Identität aufbauen wollen. Trotz Lob für seine "herausragenden" menschlichen Qualitäten und seine offene, ehrliche Art räumte Sportdirektor Ole Kittner ein, dass die Mannschaft die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Ende habe durch seinen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden überzeugt, doch die Ergebnisse ließen keine andere Wahl. Auch Co-Trainer Muhovic erhielt Anerkennung für sein Engagement, doch der Verein setzt nun auf einen Neuanfang.
Den Ausschlag gab schließlich die 0:6-Niederlage, ein schwerer Rückschlag im Abstiegskampf. Der bisherige U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling übernimmt vorerst die Mannschaft und bereitet das nächste Spiel vor – ein Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg.
Es ist bereits der zweite Trainerwechsel in kurzer Folge bei den Löwen: Erst am vergangenen Dienstag war Endes Vorgänger Heiner Backhaus entlassen worden, wobei Details über dessen Amtszeit weiterhin unklar bleiben.
Nun soll Schulze-Marmeling für kurzfristige Stabilität sorgen. Die Entscheidung unterstreicht den Druck, die sportliche Linie auf dem Platz konsequenter umzusetzen. Mit dem Abstiegsabgrund vor Augen muss Braunschweig sich schnell fangen – die Partie gegen Magdeburg wird zur ersten Bewährungsprobe.






