Ewald-von-Kleist-Preis 2026 geht an das ukrainische Volk für seinen Widerstand
Madlen ScholzZelensky nimmt Kleist-Preis in München im Namen aller Ukrainer entgegen - Ewald-von-Kleist-Preis 2026 geht an das ukrainische Volk für seinen Widerstand
Das ukrainische Volk erhält den Ewald-von-Kleist-Preis 2026 für seinen Widerstand gegen Russlands Invasion. Die Auszeichnung, verliehen von der Münchner Sicherheitskonferenz, würdigt seinen Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis stellvertretend in München entgegen.
Der Preis ehrt den Mut und die Widerstandskraft, die die Ukrainerinnen und Ukrainer seit Beginn der russischen Aggression 2014 zeigen. Er unterstreicht ihren Einsatz für Würde und Souveränität angesichts des anhaltenden Krieges.
Die Verleihung fand in München statt, moderiert von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Selenskyj reiste an, um die Auszeichnung im Namen der gesamten ukrainischen Bevölkerung entgegenzunehmen.
Der nach Ewald von Kleist benannte Preis – einem Verleger, NS-Widerstandskämpfer und Gründer der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 1963 – wird seit 2009 vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Helmut Schmidt und die Vereinten Nationen, die für ihre Beiträge zu Frieden und Konfliktlösung ausgezeichnet wurden.
Die diesjährige Entscheidung ist historisch: Zum ersten Mal geht die Auszeichnung nicht an eine Einzelperson oder Organisation, sondern an eine ganze Nation. Das ukrainische Volk reiht sich damit in die Liste renommierter Preisträger ein, die sich um das internationale Verständnis verdient gemacht haben.
Die Auszeichnung unterstreicht die weltweite Anerkennung des ukrainischen Widerstands. Mit dem Ewald-von-Kleist-Preis wird der unermüdliche Einsatz der Ukrainerinnen und Ukrainer für die Verteidigung ihres Landes offiziell gewürdigt. Gleichzeitig festigt die Zeremonie die Rolle der Münchner Sicherheitskonferenz als Plattform für humanitäre und diplomatische Leistungen.
Zelensky's Munich Visit Marks Diplomatic Pivots Amid Prize Ceremony
The Ukrainian president's attendance at the Kleist Prize ceremony coincided with key diplomatic moves. On February 14, 2026, Zelensky reaffirmed Ukraine's readiness to negotiate with Russia and outlined plans for elections contingent on a ceasefire. These statements preceded scheduled trilateral talks with the US and Russia set for February 17-18.






