FC Bayern geht mit ganzjährigem Engagement gegen Rassismus voran
FC Bayern intensiviert seinen Kampf gegen Rassismus mit ganzjährigen Initiativen. Der Verein setzt auf frühe Bildung und offenen Dialog, um Vorurteile abzubauen. Statt symbolischer Gesten geht es um echte Veränderungen – und zwar das ganze Jahr über.
In dieser Woche trafen sich Spieler und Betreuer der Jugendmannschaften mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen persönliche Erzählungen, um das Verständnis zu vertiefen und Vorbehalte zu hinterfragen.
Kernstück der langfristigen Strategie ist die Kampagne Rot gegen Rassismus. Anders als kurzfristige Aktionen hält der FC Bayern das Thema ständig präsent. Ein Höhepunkt ist das jährliche Gedenkwochenende, das in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde veranstaltet wird.
Präsident Herbert Hainer betont immer wieder, dass der Sport Stellung beziehen müsse. Für ihn ist der Dialog das wirksamste Mittel gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Bestärkt wurde er darin durch die eindringliche Rede von Vincent Kompany nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Jr.
Vom 16. bis 29. März beteiligt sich der FC Bayern zudem an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der Verein verbindet dabei Bildung, Partnerschaften und öffentliche Aufklärung. Durch den Austausch junger Spieler mit Zeitzeugen wie Naor soll frühzeitig Empathie gefördert werden.
Die Initiativen des FC Bayern zeigen: Der Kampf gegen Rassismus geht über Aktionswochen hinaus. Die Zusammenarbeit mit Kulturorganisationen und der Fokus auf Jugendbildung unterstreichen einen strukturierten Ansatz. Die Maßnahmen spiegeln die Überzeugung wider, dass nachhaltiger Wandel kontinuierliches Engagement und direkte Begegnungen erfordert.






