Hamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby" um mehr Grünflächen statt Beton
Ida BlochHamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby" um mehr Grünflächen statt Beton
Hamburg und Bremen nehmen an neuem Wettbewerb teil: Beton und Asphalt sollen Grünflächen weichen
Hamburg und Bremen beteiligen sich an einem neuen Wettbewerb, bei dem es darum geht, versiegelte Flächen wie Beton und Asphalt durch Grünflächen zu ersetzen. Beim "Entsiegelungs-Derby Nord" treten Städte gegeneinander an, um möglichst viel versiegelte Fläche pro Einwohner zurückzubauen. Beide Metropolen starten in der bundesweiten "Entsiegelungs-Challenge" in der Kategorie "Major League".
Das Hamburger Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft hat die Initiative ins Leben gerufen. Senatorin Katharina Fegebank betonte die Vorteile, wenn graue Flächen grüner werden – ein Gewinn für jede beteiligte Stadt. Allein 2022 hat Hamburg über 5.400 Quadratmeter versiegelte Flächen entsiegelt.
Bremen nimmt erstmals an dem Wettbewerb teil. Bis zum 31. Oktober 2026 können Teilnehmer versiegelte Flächen entfernen und ihre Projekte anmelden. Unter dem Motto "Bremen entsiegelt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt" sind Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie lokale Initiativen zum Mitmachen aufgerufen.
Das Ziel ist klar: Beton und Asphalt sollen durch wasserdurchlässige, begrünte Böden ersetzt werden. Dadurch lassen sich Überschwemmungen verringern, die Hitze in Städten mildern und die Artenvielfalt fördern. Beide Städte messen ihren Fortschritt daran, wie viel versiegelte Fläche sie pro Einwohner zurückbauen.
Der Wettbewerb läuft bis Ende 2026 und gibt den Teilnehmenden mehrere Jahre Zeit, sich zu engagieren. Angemeldete Projekte fließen in die Bilanz jeder Stadt bei der "Entsiegelungs-Challenge" ein. Am Ende wird sichtbar, wie viel vormals versiegelter Boden in Norddeutschland in Grünflächen umgewandelt wurde.






