Hamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung
Gebhard auch SchlauchinHamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung
Das Museum für Hamburgische Geschichte feiert in diesem Monat sein 100-jähriges Jubiläum. Am 13. August 1922 eröffnet, zählt die Einrichtung zu den größten städtischen Geschichtsmuseen Europas. Seit einem Jahrhundert prägt sie als fester Bestandteil das kulturelle Gedächtnis der Stadt.
Seine Türen öffnete das Museum 1922 am Standort Holstenwall. Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte es sich zu einem unverzichtbaren Archiv des Hamburger Alltagslebens und der prägenden Ereignisse seiner Bewohner:innen.
Zum Jubiläum lädt ein öffentliches Fest am 28. August 2022 ein. Der Eintritt ist frei; Besucher:innen erwarten Führungen, Familienworkshops und seltene Einblicke hinter die Kulissen. Zwei Sonderausstellungen ergänzen das Programm im weiteren Jahresverlauf: "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" (14. September–20. November) und "Eine Stadt in Farbe" (ab 2. November).
Parallel zu den Feierlichkeiten läuft ein 36-Millionen-Euro-Modernisierungsprojekt. Im Fokus stehen barrierefreie Zugänge, die Neugestaltung der Dauerausstellung sowie die denkmalgerechte Sanierung des historischen Gebäudes. Ziel ist es, den Charakter der Epoche zu bewahren und gleichzeitig moderne Ansprüchen an Besucherkomfort zu erfüllen.
Das Jubiläum unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Museums für Hamburgs Kulturlandschaft. Mit modernisierten Räumlichkeiten und neuen Ausstellungen bleibt die Institution eine lebendige Brücke zwischen den Bürger:innen, Gästen und der reichen Geschichte der Stadt. Die Feiern und Sanierungen sichern ihre Strahlkraft für kommende Generationen.






