Hertha BSC gibt Aufstiegspläne auf – warum die Saison zum Desaster wurde
Gunda JopichHertha BSC gibt Aufstiegspläne auf – warum die Saison zum Desaster wurde
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga sind nach einer schwierigen Saison geschwunden. Trainer Stefan Leitl hat den direkten Wiederaufstieg nun ausgeschlossen – die Mannschaft liegt mit nur noch neun ausstehenden Spielen acht Punkte hinter dem Relegationsplatz. Mittelfeldspieler Kevin Sessa blickt auf die enttäuschende Entwicklung zurück und nennt Verletzungen sowie mangelnde Konstanz als Hauptgründe für den Rückschlag.
Die Krise vertiefte sich nach einer Serie von neun Spielen mit nur einem Sieg. Unter Leitl zeigte Hertha zwar Ansätze von Besserung, etwa durch die knappen 2:1-Erfolge gegen den 1. FC Nürnberg und Preußen Münster Anfang März 2026. Doch die Lücke auf Platz drei bleibt zu groß für einen realistischen Angriff.
Sessa, der in den letzten vier Partien für den verletzten Kennet Eichhorn in der Startelf stand, räumte ein, dass die Mannschaft mit mehr Leichtigkeit spielte, sobald der Druck nachließ. Der 25-Jährige betonte zwar, das Team habe das Potenzial für die Spitze, doch über die gesamte Saison fehlte die nötige Kontinuität. Sein eigener Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied wies er zurück – seine Priorität liege bei Hertha.
Erst jüngst gelang der Mannschaft ein spätes Aufbäumen mit drei Siegen in den letzten vier Spielen – doch für den direkten Aufstieg kam die Verbesserung zu spät. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz schrumpfen die Chancen auf eine Rückkehr in die Bundesliga in dieser Saison zusehends.
Hertha BSC wird die Saison außerhalb der Aufstiegsränge beenden; der späte Aufschwung reichte nicht, um die Lücke zu schließen. Während Sessa dem Verein treu bleibt, muss Leitls Team sich auf eine weitere Zweitliga-Saison einstellen. Die letzten neun Partien werden zeigen, ob wenigstens ein Platz im Mittelfeld des Klassements möglich ist.






