Kinderfeuerwehren in Hessen mit großem Zulauf - Hessens Jugendfeuerwehren boomen mit über 18.500 jungen Helfern
Hessens Jugendfeuerwehren verzeichnen starken Mitgliederschub
In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der jungen Mitglieder in Hessens Jugendfeuerwehren deutlich gestiegen. Innenminister Roman Poseck präsentierte die Wachstumsdaten auf einer kürzlichen Konferenz in Eschborn. Demnach engagieren sich aktuell über 18.500 Kinder in diesen Gruppen – ein Anstieg gegenüber etwa 12.900 in den Vorjahren.
Der Zuwachs steht im Zusammenhang mit den kontinuierlichen Bemühungen Hessens, die Brandschutzerziehung auszubauen. Für das Jahr 2026 stellt die Landesregierung rund 110.000 Euro bereit, um eine dedizierte Koordinationsstelle, Schulungsmaterialien und weitere Ressourcen zu finanzieren. Diese Mittel ergänzen frühere Investitionen, darunter die Erweiterung des Jugendfeuerwehr-Ausbildungszentrums in Marburg-Cappel, das in diesem Jahr sieben neue Stellen schafft.
Die Jugendfeuerwehren vermitteln Kindern auf praktische Weise Grundlagen der Brandbekämpfung, der Notfallhilfe und des Selbstschutzes. Gleichzeitig legen die Gruppen Wert auf die Vermittlung von Werten wie Demokratie, Toleranz und Respekt. Hessische Schulen haben mittlerweile Brandschutzunterricht fest in ihre Lehrpläne integriert und vertiefen so die Inhalte aus den Jugendfeuerwehren.
Auf der Konferenz in Eschborn betonte Poseck die Bedeutung dieser Programme. Frühzeitiges Engagement trage dazu bei, eine solide Basis für künftige Ehrenamtliche und Fachkräfte im Rettungsdienst zu schaffen.
Mit über 18.500 teilnehmenden Kindern wachsen Hessens Jugendfeuerwehren weiter. Die Landesförderung und die erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten werden diesen Trend unterstützen. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen mit praktischen Fähigkeiten auszustatten und gleichzeitig gesellschaftliche Werte zu stärken.






