19 April 2026, 02:35

Hubertz plant Gebäudetyp-E-Gesetz noch 2023 – soll Wohnkosten senken

Schwarz-weißes Architekturzeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach mit Giebel, beschriftet als erstes Haus in Deutschland, begleitet von detaillierten Bauplänen und Text.

Hubertz plant Gebäudetyp-E-Gesetz noch 2023 – soll Wohnkosten senken

Bauministerin Verena Hubertz will noch 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einführen

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, das Gebäudetyp-E-Gesetz noch vor Jahresende auf den Weg zu bringen. Das neue Gesetz soll die steigenden Wohnkosten bekämpfen, indem es Baubestimmungen vereinfacht und Genehmigungsverfahren beschleunigt.

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Der Entwurf zielt darauf ab, überflüssige Standards abzubauen, die die Baukosten in die Höhe treiben. Hubertz betonte, dass schnellere Genehmigungen und schlankere Abläufe die Kosten deutlich senken würden. "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld", erklärte sie.

Aktuell laufen Abstimmungen mit Branchenexperten und Verbänden, um eine fundierte Gesetzesvorlage zu gewährleisten. Zwar nannte Hubertz keinen konkreten Termin, machte aber deutlich, dass die Bundesregierung das Gesetz noch in diesem Jahr finalisieren will. "Entscheidend ist, dass das Gesetz gut gemacht sein muss", sagte sie. Einen überstürzten Zeitplan lehnte sie ab und fügte hinzu: "Wir streben kein Weihnachtsgeschenk an."

Das Gebäudetyp-E-Gesetz ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Wohnraum bezahlbarer zu gestalten. Durch den Verzicht auf übermäßig strenge Bauvorschriften sollen Hürden für Bauherren und Käufer abgebaut werden.

Das Gesetz soll voraussichtlich Ende 2023 in Kraft treten. Sein Erfolg hängt davon ab, wie gut die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Bauwirtschaft gelingt und ob es möglich ist, Kosteneinsparungen mit Qualitätsstandards in Einklang zu bringen. Die Umsetzung könnte den deutschen Wohnungsmarkt in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

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