Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Israelis für Frieden demonstrieren in Berlin gegen Nahost-Konflikt
Am Samstag fand in Berlin eine kleine, aber entschlossene Demonstration statt, bei der sich die Initiative Israelis für Frieden für ein Ende der Militäroperationen im Nahen Osten einsetzte. Dutzende Versammelte forderten die deutsche Regierung auf, eine klarere Haltung gegen den Konflikt einzunehmen – im Einklang mit dem Völkerrecht.
Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung richtete sich insbesondere gegen die anhaltenden Militärschläge im Iran und im Libanon. Rednerinnen wie die Philosophin Susan Neiman wandten sich an die Teilnehmer und betonten die Dringlichkeit sofortigen Handelns.
Wie viele Menschen weltweit sich bisher an ähnlichen Protesten israelisch geführter Gruppen beteiligt haben, ist unklar – offizielle Zahlen gibt es nicht. Während lokale Veranstaltungen wie die 1.183. Bremer Friedensandacht am Freitag zwar bescheidene Teilnehmerzahlen verzeichnen, fehlen verlässliche Schätzungen zur globalen Mobilisierung.
Die Berliner Demonstration reiht sich ein in die wachsenden Forderungen nach einem Waffenstillstand in der Region. Die Organisatoren unterstrichen, wie wichtig internationaler Druck sei, um weitere Gewalt zu stoppen. Die Veranstaltung zeigte zugleich, mit welchem Engagement Aktivisten auf diplomatische Lösungen drängen.