29 April 2026, 05:30

Jugendliche wegen brutaler Angriffe auf schwule Männer verurteilt

Bild eines Mannes in einem weißen T-Shirt an einer Wand, verdächtigt im Mord an einem jungen Mann festgenommen wegen sexuellen Missbrauchs.

Jugendliche wegen brutaler Angriffe auf schwule Männer verurteilt

Eine Gruppe jugendlicher Straftäter ist wegen einer Serie gewalttätiger Angriffe auf schwule Männer verurteilt worden. Die Angeklagten, zwischen 16 und 20 Jahre alt, lockten ihre Opfer mit gefälschten Dating-Profilen in die Falle, um sie anschließend brutal zu misshandeln und zu demütigen. Wie das Gericht erfuhr, filmten die Täter ihre Straftaten und verhöhnten die Opfer mit beleidigenden Schimpfwörtern und erniedrigenden Handlungen.

Die Gruppe nutzte Dating-Apps, um ihre Opfer zu täuschen, gab sich als potenzielle Partner aus und überfiel sie dann. Sobald die Männer in der Falle saßen, wurden sie geschlagen, beraubt und zu demütigenden Handlungen gezwungen – unter anderem musste ein Opfer tanzen, während die Täter ihn als "Schwuchtel" beschimpften. In einem Fall war das Gesicht eines Mannes so schwer verletzt, dass selbst Freunde ihn nicht mehr wiedererkannten.

Bei der Urteilsverkündung kritisierte der Richter die verzerrte Überzeugung der Angeklagten, ihre Taten seien gerechtfertigt. Ein 19-jähriger Rädelsführer erhielt drei Jahre und acht Monate Jugendhaft wegen schweren Raubes. Ein 20-jähriger Mittäter wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, während zwei weitere Angeklagte Bewährungsstrafen erhielten. Der jüngste Täter, 16 Jahre alt, erhielt eine offizielle Verwarnung, wurde jedoch darauf hingewiesen, dass weitere Straftaten zu deutlich härteren Konsequenzen führen würden.

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Die Urteile reihen sich in eine Serie gezielter Gewalt gegen schwule Männer ein, bei der die Täter das Vertrauen ihrer Opfer ausnutzten, um ihnen körperlichen und seelischen Schaden zuzufügen. Die richterlichen Entscheidungen spiegeln die Schwere der Verbrechen wider, auch wenn einige Angeklagte einer sofortigen Haftstrafe entgingen. Die Warnung des Richters an den jüngsten Täter unterstreicht, dass bei einer Wiederholung solcher Taten mit deutlich strengeren Strafen zu rechnen ist.

Quelle