19 April 2026, 02:35

Kai Wegner entschuldigt sich für Berlins Stromausfall-Krise im Januar

Gruppe von Menschen auf Flughafenboden sitzend mit einem "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild und verstreuten Gegenständen sowie Rolltreppen, Flugtafeln und Deckenlampen im Hintergrund.

Kai Wegner entschuldigt sich für Berlins Stromausfall-Krise im Januar

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich im Abgeordnetenhaus für sein Krisenmanagement während des mehrtägigen Stromausfalls Anfang Januar entschuldigt. Der großflächige Blackout, der tausende Haushalte ohne Elektrizität zurückließ, konnte letztlich früher als geplant behoben werden. Wegner räumte in seiner Stellungnahme Versäumnisse ein, schilderte zugleich aber auch die ergriffenen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Versorgung.

Der Stromausfall begann an einem Dienstagmorgen; die erste Warnmeldung erreichte Wegner um 8:07 Uhr – eine Nachricht des Innensenators, die ihn während des Frühstücks zu Hause erreichte. Den gesamten Tag über blieb er dort, unterbrochen nur von einer Stunde für sportliche Betätigung.

Um 12:07 Uhr erhielt er vom Wirtschaftssenator einen Lagebericht, doch eine konkrete Zeitplanung für die Stromwiederherstellung stand weiterhin aus. Um 12:45 Uhr besprach Wegner die Situation erneut mit demselben Senator. Gegen 14:30 Uhr gab Stromnetz Berlin schließlich eine öffentliche Erklärung ab, in der vor einem andauernden Blackout bis Donnerstag gewarnt wurde.

Wegner brach daraufhin seine Teilnahme an der Ost-Ministerpräsidentenkonferenz ab, um sich im Abgeordnetenhaus an die Abgeordneten zu wenden. Im Anschluss koordinierte er die Zusammenarbeit zwischen Bezirken, Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr und der Bundeswehr. Durch das gemeinsame Engagement konnte die Krise schließlich eineinhalb Tage früher als zunächst befürchtet beendet werden.

In seiner Entschuldigung bekannte der Bürgermeister, dass die langanhaltenden Einschränkungen bei den Betroffenen auf Frustration gestoßen seien. Gleichzeitig skizzierte er die abgestimmten Schritte, mit denen die Reparaturen beschleunigt und die Bevölkerung unterstützt wurden. Dass der Stromausfall schneller behoben werden konnte als befürchtet, war dem Zusammenspiel öffentlicher Einrichtungen und Versorgungsunternehmen zu verdanken. Wegners Entschuldigung im Parlament markierte eine offizielle Anerkennung der Herausforderungen während des Vorfalls. Die Erfahrungen haben seitdem Debatten über die Verbesserung der Notfallpläne in der Stadt angestoßen.

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