24 April 2026, 12:36

KI bringt Amy Winehouse und Freddie Mercury zurück – doch die Show spaltet die Fans

Eine Frau singt in ein Mikrofon auf der Bühne, wöhrend ein Mann eine Akustikgitarre im Hintergrund spielt, mit Deckenlampen, die die lebendige Szenerie beleuchten.

KI bringt Amy Winehouse und Freddie Mercury zurück – doch die Show spaltet die Fans

Umstrittene neue TV-Show holt verstorbene Musiklegenden mit KI-Technologie zurück

Am 25. April 2023 feiert die Sendung "Staying Alive – Stars singen mit Legenden" Premiere und präsentiert virtuelle Auftritte mit Künstlern wie Amy Winehouse und Freddie Mercury. Die Produktion kommt zu einer Zeit, in der der Sender ProSiebenSat.1 um sein Überleben kämpft – belastet von finanziellen Schwierigkeiten.

Der deutsche Popstar Sasha wird dabei mit einer KI-generierten Version von Amy Winehouse auf der Bühne stehen. Die Technologie passt Stimme und Erscheinungsbild der verstorbenen Sängerin so an, dass sie ihren ursprünglichen Auftritten möglichst nah kommt. Winehouses Management war in der Vergangenheit bereits für den Druck kritisiert worden, dem die Künstlerin vor ihrem Tod 2011 ausgesetzt war.

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Weitere Duette zeigen Elvis Presley mit den No Angels, Álvaro Soler mit Whitney Houston sowie Samu Haber an der Seite von Freddie Mercury. Der Titel "Staying Alive" spielt dabei sowohl auf die wiederbelebten Stars als auch auf den Kampf des Senders um Bedeutung an.

ProSiebenSat.1, die Mediengruppe hinter dem Format, hatte im vergangenen Jahr massive Kostensenkungen angekündigt. Hohe Einschaltquoten könnten für die Zukunft des Unternehmens entscheidend sein. Die Produktionsfirma Endemol Shine hat sich bisher nicht öffentlich zu den ethischen Bedenken geäußert, die mit der KI-gestützten Rekonstruktion verstorbener Künstler einhergehen.

Die erste Folge läuft am 25. April, eine Woche später folgt die zweite Ausgabe. Die Serie verbindet modernste KI mit Nostalgie nach verlorenen Musikikonen. Ihr Erfolg könnte mitentscheiden, ob ProSiebenSat.1 seine Finanzen stabilisieren kann. Gleichzeitig bleibt die Nutzung digitaler Abbilder umstritten – besonders in Hinblick auf künstlerische Integrität und den Respekt vor den Verstorbenen.

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