Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD holt mit Schweitzer gegen CDU auf
Madlen ScholzDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD holt mit Schweitzer gegen CDU auf
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag hat die Aufmerksamkeit der früheren Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf sich gezogen. Obwohl sie selbst nicht mehr kandidiert, verfolgt sie den Wahlkampf mit großer Spannung.
Dreyer lobte die Kampagne von Spitzenkandidat Alexander Schweitzer und hob dessen starke Umfragewerte hervor. Aktuelle Zahlen sehen die SPD bei 27 Prozent, knapp hinter der CDU mit 29 Prozent – ein engeres Rennen als 2016, als die Christdemokraten noch rund 31 Prozent erreichten. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die SPD unter Schweitzers Führung Boden gutgemacht hat und die Lücke in den letzten Tagen vor der Wahl am 22. März weiter schließt.
Für Dreyer ist es als Beobachterin von der Seitenlinie aus sogar anstrengender, als selbst aktiv bis zur letzten Minute im Wahlkampf zu stehen. Trotz der knappen Zahlen zeigte sie sich zuversichtlich, dass die SPD den Sieg noch erringen könne.
Schweitzers Beliebtheit hat der Partei Schwung verliehen. Dreyer betonte besonders seine Fähigkeit, den CDU-Herausforderer Gordon Schnieder Paroli zu bieten. Die Unterstützung der früheren Ministerpräsidentin verleiht dem SPD-Endspurt zusätzliches Gewicht.
Die Wahl bleibt bis zuletzt offen, mit nur zwei Prozentpunkten Rückstand der SPD hinter der CDU. Ein Sieg von Schweitzers Partei würde eine politische Wende in Rheinland-Pfalz einläuten. Das Ergebnis wird zeigen, ob die SPD ihre jüngsten Gewinne in einen dauerhaften Machtwechsel umsetzen und die jahrzehntelange Vorherrschaft der CDU beenden kann.






