07 April 2026, 18:47

Lebensmittel werden günstiger – doch Energiepreise steigen in Berlin und Brandenburg weiter

Ein Supermarkt-Innere mit verschiedenen Lebensmitteln auf den Regalen.

Lebensmittel werden günstiger – doch Energiepreise steigen in Berlin und Brandenburg weiter

Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg zeigen gemischte Trends zu Beginn des Jahres 2026

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Während die allgemeine Inflation moderat blieb, sanken die Lebensmittelpreise in einigen Kategorien deutlich. Die Energiekosten stiegen hingegen in beiden Regionen weiter an.

Laut offiziellen Zahlen gingen die Preise für Milchprodukte im März 2026 zurück. In Berlin verbilligte sich Butter um 22,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Quark wurde deutlich günstiger – die Preise fielen um 21,0 %. In Brandenburg war der Rückgang noch ausgeprägter: Hier sanken die Butterpreise um 26,3 %, die für Quark sogar um 28,3 %.

Die Gesamtverbraucherpreise stiegen zwar leicht, aber nicht stark. In Berlin lag die Teuerungsrate im März 2026 bei 2,5 % gegenüber März 2025, in Brandenburg bei 2,8 %. Zu Jahresbeginn war die Inflation noch niedriger gewesen: Im Februar hatte Berlin eine Rate von unter 2 %, Brandenburg genau 2 %.

Die Energiekosten entwickelten sich dagegen gegenläufig. In Berlin stiegen sie im März um 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Brandenburg verzeichnete einen noch stärkeren Anstieg – hier lagen die Energiekosten 8,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Daten zeigen gegensätzliche Entwicklungen bei den Lebenshaltungskosten in den beiden Regionen. Zwar brachten sinkende Milchpreise etwas Entlastung, doch die steigenden Energieausgaben glichen einen Teil der Ersparnis wieder aus. Insgesamt blieb die Inflation zwar beherrschbar, doch die anhaltend hohen Kosten für Grundbedürfnisse belasten weiterhin die Haushaltsbudgets.

Quelle