19 April 2026, 14:37

Müller bremst China-Expansion und setzt auf Osteuropa statt Shanghai

Innenseite einer chinesischen Apotheke mit Glaswänden, Regalen voller Artikel, verstreuten Kartons auf dem Boden, einer Pflanze links und einer Namensschilder oben.

Müller bremst China-Expansion und setzt auf Osteuropa statt Shanghai

Der deutsche Einzelhändler Müller hat seinen großen Vorstoß auf dem chinesischen Markt verschoben. Ursprünglich war geplant, bis Ende 2026 den ersten Standort im Shanghaier Stadtteil Pudong zu eröffnen. Trotz der Pause verlaufen die Gespräche mit den lokalen Behörden weiterhin positiv und konstruktiv.

Müller hatte zunächst vor, innerhalb von fünf Jahren bis zu 500 Filialen in ganz China zu eröffnen. Der erste Standort sollte in Pudong entstehen, wie Chu Tongzhou, der Leiter der China-Geschäfte von Müller, bei der Bekanntgabe der Standortwahl erklärte. Nun hat das Unternehmen diese Pläne jedoch vorerst auf Eis gelegt, ohne eine spätere Expansion im Land auszuschließen.

Die Gespräche zwischen Müller und der Entwicklungsbehörde Pudongs wurden als offen und sachlich beschrieben. Der Händler gibt seine China-Pläne zwar nicht vollständig auf, verlagert seinen Fokus jedoch vorerst.

Stattdessen richtet Müller seinen Blick nun auf Europa. Das Unternehmen bestätigte Expansionspläne in der Slowakei und Tschechien. Gegenüber dem Handelsblatt erklärte ein Sprecher zudem, dass weitere europäische Märkte geprüft würden.

Priorität hat für Müller derzeit das Wachstum in Mittel- und Osteuropa. Zwar bleibt China eine langfristige Option, doch konzentriert sich der Einzelhändler nun auf neue Chancen näher an der Heimat. Die Verzögerung in Shanghai bedeutet kein Ende der globalen Ambitionen – nur eine zeitliche Verschiebung.

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