19 April 2026, 16:32

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Rückgang trotz wachsender Unternehmenszahlen

Schwarze und weiße Karte von Ober- und Niedersachsen, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit zusätzlichen Textanzeigen.

Niedersachsens Wirtschaft 2024: Rückgang trotz wachsender Unternehmenszahlen

Niedersachsens Wirtschaft erlebte 2024 einen Rückgang

Die Wirtschaft in Niedersachsen musste 2024 einen Abschwung hinnehmen: Die Umsätze der Unternehmen sanken um 1,8 %. Der Gesamtumsatz der umsatzsteuerpflichtigen Betriebe fiel auf rund 746 Milliarden Euro. Trotz dieses Rückgangs stieg die Zahl der aktiven Unternehmen in der Region leicht um 0,6 % auf 276.260.

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Besonders stark betroffen war der Energiesektor, in dem die Anbieter einen Umsatzeinbruch von 17 % verzeichneten. Auch die verarbeitende Industrie kämpfte mit Problemen und verbuchte ein Minus von 5,5 % bei den Erträgen. Zu den am stärksten gebeutelten Branchen zählten der Maschinenbau und die Metallproduktion.

Nicht alle Wirtschaftszweige litten jedoch unter der schwachen Konjunktur: Die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verzeichneten ein kräftiges Umsatzwachstum. Auch professionelle, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen entwickelten sich positiv. Doch diese Zuwächse reichten nicht aus, um die deutlichen Rückgänge in Produktion und Handel auszugleichen.

Der allgemeine Rückgang war auf eine Kombination aus nachlassender Nachfrage und gestiegenen Kosten zurückzuführen. Zwar prosperierten einige Branchen, doch das Gesamtbild der Wirtschaft blieb schwach.

Die Zahlen für 2024 zeigen eine gespaltene Wirtschaftslage in Niedersachsen. Die Verluste im Energie- und Industriesektor belasteten die Gesamtperformance erheblich. Zwar sorgte das Wachstum im Dienstleistungsbereich für etwas Entlastung, doch die Abwärtstendenz ließ sich damit nicht umkehren.

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