15 April 2026, 20:32

Polizei deckt Mängel bei Kindersitzen in Neuss-Erfttal auf – trotz Tempotreue

Polizeiauto fährt an einer Menschenmenge auf einer Straße mit Geländern, Laternen, Schildern, Ballons und Bäumen im Hintergrund vorbei.

Polizei deckt Mängel bei Kindersitzen in Neuss-Erfttal auf – trotz Tempotreue

Polizei kontrolliert Verkehrssicherheit in Neuss-Erfttal – viele Kinder unzureichend gesichert

Am 26. März führte die Polizei in Neuss-Erfttal eine Verkehrssicherheitskontrolle in der Nähe eines örtlichen Kindergartens durch. Im Fokus standen Rasen sowie die korrekte Nutzung von Kindersitzen. Beamte arbeiteten dabei Hand in Hand mit Kindern und Verkehrssicherheitsinitiativen. Zwar hielten sich alle Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, doch viele Kinder waren nicht vorschriftsmäßig gesichert.

Die Aktion fand vor dem DRK-Kindergarten statt und wurde von Daniela Luppus, Leiterin der polizeilichen Verkehrsberatungsstelle, koordiniert. Unterstützt wurden die Beamten von den Kindergartenkindern und Mitgliedern der örtlichen Verkehrswacht. Ziel war es, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit – insbesondere beim Transport von Kindern – zu schärfen.

Während der Kontrollen hielten sich alle Fahrer an die Tempolimits. Allerdings stellten die Prüfer fest, dass auffällig viele Kinder entweder gar nicht oder falsch angeschnallt waren. Nach deutscher Rechtslage müssen Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 150 cm in einem zugelassenen Kindersitz transportiert werden. Die Verantwortung liegt bei den Fahrern; Verstöße können Bußgelder oder Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg nach sich ziehen.

Als Belohnung für vorbildliches Verhalten überreichten die Kinder den regelkonformen Autofahrern Osterkarten und Schokoeier. Die Aktion verband Kontrollen mit Bürgerbeteiligung und sollte Familien für sichere Fahrpraktiken sensibilisieren.

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Trotz der vorbildlichen Einhaltung der Geschwindigkeitsvorgaben zeigte die Kontrolle weiterhin Defizite bei der Kindersicherung auf. Polizei und Organisatoren nutzten den Anlass, um an die gesetzlichen Pflichten der Fahrer und die Gefahren falscher Sicherungssysteme zu erinnern. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Kindern und Sicherheitsinitiativen könnte in zukünftigen Kampagnen fortgesetzt werden.

Quelle