Polkadot revolutioniert Staking und Tokenomics mit radikalen Updates
Polkadot führt umfangreiche Updates für Staking und Tokenomics ein
Polkadot hat bedeutende Aktualisierungen seines Staking- und Tokenomics-Modells eingeführt. Die Änderungen zielen darauf ab, Effizienz und Sicherheit zu verbessern und gleichzeitig die jährliche Ausgabe neuer DOT-Token um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Ab Mitte Juni gelten für Validatoren und Nominatoren zudem neue Belohnungsstrukturen.
Das überarbeitete Modell senkt die jährliche DOT-Ausgabe zum Start um 53,6 %. Um die Inflation zu begrenzen, wurde eine Obergrenze von 2,1 Milliarden DOT festgelegt. Alle zwei Jahre sind weitere Kürzungen von etwa 13–14 % vorgesehen.
Validatoren erhalten künftig ihre Belohnungen aus einem eigenen Dynamic Allocation Pool, der von den Auszahlungen an Nominatoren getrennt ist. Diese Umstellung tritt ab Mitte Juni in Kraft. Validatoren mit weniger als 10.000 DOT im Eigenanteil (Self-Stake) werden automatisch aus dem aktiven Set entfernt.
Für Nominatoren bleiben die Einstiegsvoraussetzungen niedrig: Staking-Pools sind bereits ab 1 DOT zugänglich. Zudem bleibt ihr Einsatz geschützt – bei Slashing-Ereignissen riskieren nur die gebondeten DOT der Validatoren selbst einen Verlust.
Neben den Staking-Anpassungen verzeichnete das Polkadot-Ökosystem im April weitere Meilensteine: Acurast verarbeitete über 750 Millionen On-Chain-Transaktionen, und die Polkadot Docs MCP ging als neue Ressource für Entwickler an den Start.
Ein weiterer Höhepunkt steht bevor: Der Web3 Summit kehrt am 18. und 19. Juni 2026 nach Berlin zurück.
Die Updates bringen klarere Belohnungsregeln für Validatoren und stärkere Absicherungen für Nominatoren. Mit strengerem Staking-Regelwerk und kontrollierter Token-Ausgabe strebt das Netzwerk langfristige Stabilität an. Entwickler und Nutzer profitieren zudem von erweiterter Dokumentation und anstehenden Branchenveranstaltungen.






