Volkswagen setzt auf Kontinuität: Pötsch soll Aufsichtsratsvorsitz behalten
Gunda JopichPötsch bleibt VW-Spitzenaufseher - Volkswagen setzt auf Kontinuität: Pötsch soll Aufsichtsratsvorsitz behalten
Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat Hans Dieter Pötsch für eine weitere Amtszeit als Vorsitzenden vorgeschlagen. Die Nominierung erfolgt im Vorfeld der jährlichen Hauptversammlung des Konzerns im Juni. Die endgültige Abstimmung über seine Wiederwahl findet am 18. Juni statt.
Pötsch leitet den Aufsichtsrat von Volkswagen seit über einem Jahrzehnt und übernahm das Amt im Herbst 2015. Zuvor war er langjährig als Finanzvorstand des Unternehmens tätig – eine Position, die er nach seinem Eintritt im Jahr 2003 zwölf Jahre lang innehatte.
Während seiner Amtszeit als Vorsitzender trieb Volkswagen den Ausbau der Elektromobilität voran und brachte 2020 die ID-Baureihe auf den Markt. Zudem stärkte die Marke ihre digitalen Aktivitäten durch die Einheit Car.Software und die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge. Unter seiner Führung stieg die Produktion in Schlüsselmärkten wie China, Nordamerika und Indien, was dem Konzern half, sich von den Folgen des Diesel-Skandals zu erholen. Bis 2025 strebt Volkswagen den Verkauf von mehr als 10 Millionen Fahrzeugen pro Jahr an.
Nun bewirbt sich Pötsch um eine weitere Amtszeit, um das Unternehmen durch die anhaltenden Herausforderungen der Automobilbranche zu führen. Der Nominierungsausschuss hat seine Kandidatur bereits unterstützt; die endgültige Entscheidung liegt im kommenden Monat bei den Aktionären.
Auf der Hauptversammlung am 18. Juni wird entschieden, ob Pötsch an der Spitze des Konzerns bleibt. Eine Wiederwahl würde seine Amtszeit verlängern, die von strategischen Weichenstellungen in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und globale Expansion geprägt ist. Das Ergebnis wird die Führung von Volkswagen in einer Phase prägen, in der der Konzern seine langfristigen Absatz- und Technologieziele verfolgt.






