10 June 2026, 12:56

Wärmepumpen und Erneuerbare dominieren Deutschlands neue Heizungswelt

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen und Erneuerbare dominieren Deutschlands neue Heizungswelt

Deutschlands Heizungslandschaft verändert sich rasant. Noch 2022 setzten die meisten Bestandsgebäude auf Erdgas – doch bei Neubauten dominieren inzwischen erneuerbare Energien und Wärmepumpen. Der Wandel zeigt einen klaren Trend hin zu nachhaltigen Heizlösungen.

2022 wurde der Großteil der bestehenden Wohngebäude mit Erdgas beheizt (53,9 %). Es folgten Heizöl (24,1 %) und erneuerbare Energien (10,2 %).

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Doch bereits 2025 hatte sich das Bild bei Neubauten umgekehrt: In 78,2 % der neuen Wohngebäude waren erneuerbare Energien die primäre Wärmequelle. Allein Wärmepumpen deckten 73,6 % ab – mit der höchsten Verbreitung in Einfamilienhäusern (77,9 %) und Zweifamilienhäusern (78,4 %). Erdgas spielte bei Neubauten nur noch eine untergeordnete Rolle (10,5 %).

Die Planungsdaten für 2025 zeigen eine noch deutlicherer Wende: 87,0 % der genehmigten Wohnprojekte setzten auf erneuerbare Energien als Hauptheizquelle. Erdgas war nur noch in 2,2 % der Vorhaben vorgesehen – ein Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024 und mehr als eine Verdopplung seit 2015.

Die Zahlen belegen einen entschlossenen Umstieg auf Erneuerbare im Neubausektor. Erdgas und Heizöl, einst dominierend, verlieren stark an Bedeutung. Beim Bestandsbau hinkt die Entwicklung noch hinterher, doch der Trend deutet auf einen langfristigen Wechsel zu klimafreundlicheren Heizsystemen hin.

Quelle