07 May 2026, 16:44

Weiße Störche gefährden Hessens Infrastruktur durch Nester auf Strommasten und Gleisen

Zwei Weißstörche auf einem Nest auf einem Strommasten sitzend, mit Straßenlaternenbeleuchtung und sichtbaren Drähten.

Weiße Störche gefährden Hessens Infrastruktur durch Nester auf Strommasten und Gleisen

Weiße Störche nisten vermehrt auf Strommasten und Bahnanlagen in Hessen – und gefährden damit Infrastruktur und Tiere

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Immer mehr Weiße Störche bauen ihre Nester auf Strommasten und Eisenbahnanlagen in ganz Hessen. Ihre Anwesenheit birgt Risiken für Wildtiere und technische Einrichtungen: Stromschläge, Kollisionen und Betriebsstörungen sind die Folge. Nun ergreifen Behörden Maßnahmen, um das Problem zu lösen – ohne die Vögel zu gefährden.

Die zunehmende Population der Weißen Störche in Hessen führt dazu, dass vermehrt Nester auf Strommasten und entlang von Gleisanlagen entstehen. Diese können so schwer werden, dass sie die Masten destabilisieren und Stromausfälle oder sogar Brände verursachen. Auf Schienenstrecken stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar und können zu Zugverspätungen führen.

Betreiber reagieren mit der Entfernung der Nester und dem Anbringen von Abschreckungsvorrichtungen. Windbetriebene Geräte werden derzeit getestet, um die Störche von Strommasten fernzuhalten. Gleichzeitig werden in der Nähe alternative Nistplattformen eingerichtet, die den Tieren sichere Brutmöglichkeiten bieten.

Die Deutsche Bahn arbeitet eng mit Naturschutzbehörden zusammen, um Nester umzusiedeln und neue Nistplätze anzubieten. Ziel ist es, den Betrieb zu sichern und gleichzeitig den Bestand der Störche zu schützen.

Die Maßnahmen sollen die Gefahren für Infrastruktur und Vögel verringern. Durch alternative Nistmöglichkeiten und Abschreckungsmethoden hoffen die Verantwortlichen, künftige Störungen zu vermeiden. Langfristig geht es darum, den sicheren Betrieb zu gewährleisten und gleichzeitig das Wachstum der Storchpopulation in der Region zu unterstützen.

Quelle