07 May 2026, 22:28

Wie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt – eine bahnbrechende Studie

Titelbild von "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Wie der Menstruationszyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt – eine bahnbrechende Studie

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die von der Universität Freiburg geleitete Studie zielt darauf ab, Trainingsmethoden zu verbessern und die Gesundheit der Sportlerinnen zu schützen. Sie ist Teil einer umfassenderen Initiative, das Coaching auf der Grundlage hormoneller und psychologischer Faktoren individuell anzupassen.

Das Konsortium „Athletin-D“ vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Die Freiburger Sportpsychologin Jana Strahler leitet die Untersuchung zu hormonellen Veränderungen, Stresslevels, Lebensgewohnheiten und psychischem Wohlbefinden. Das Team analysiert, wie sich diese Faktoren auf Leistung und Regeneration im Spitzensport auswirken.

Das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Projekt erhält rund 1,6 Millionen Euro. Über vier Jahre hinweg werden die Forscherinnen und Forscher Daten sammeln, um ein digitales System für maßgeschneiderte Trainingspläne zu entwickeln. Dieses Tool soll Trainerinnen, Trainern und Athletinnen helfen, Workouts an individuelle Bedürfnisse anzupassen, Verletzungsrisiken zu verringern und die Leistung zu optimieren.

Die Ergebnisse könnten das Training und die Wettkampfvorbereitung von Sportlerinnen revolutionieren. Indem der Projektansatz hormonelle Zyklen mit der Leistungsfähigkeit verknüpft, sollen intelligentere und gesündere Trainingsprogramme entstehen. Die Arbeit des Konsortiums könnte neue Maßstäbe für die Sportwissenschaft im Frauenfußball und anderen Disziplinen in Deutschland setzen.

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