Woidke ehrt Jauch und Holocaust-Überlebenden mit Verdienstorden Brandenburgs
Gebhard auch SchlauchinWoidke ehrt Jauch und Holocaust-Überlebenden mit Verdienstorden Brandenburgs
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat Günther Jauch und Richard Fagot mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe fand am Freitag in der Staatskanzlei in Potsdam statt. Die Ehrung würdigt ihre herausragenden Verdienste um Kultur, Denkmalschutz und Erinnerungskultur.
Günther Jauch erhielt die Auszeichnung für sein finanzielles Engagement bei der Restaurierung historischer Stätten in Potsdam. Durch seine Spenden wurden Sanierungsarbeiten am Marmorpalais, am Weinberg, an der Friedenskirche, der Neptungrotte sowie am Löwenbrunnen in Glienicke ermöglicht. Ohne sein Wirken wären viele dieser Projekte nicht realisiert worden.
Woidke betonte Jauchs langjähriges Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes und lobte die einzigartige Persönlichkeit des Fernsehmoderators sowie seine tiefe Verbundenheit mit Potsdam. Bei der Verleihung bezeichnete er das Wirken der Geehrten als Vorbild für andere.
Zu den Ausgezeichneten zählte auch der Holocaust-Überlebende Richard Fagot aus Tel Aviv. Er teilte seine Erfahrungen in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück. Seine Beiträge zur Erinnerungskultur und Bildungsarbeit wurden gemeinsam mit Jauchs kulturellem Einsatz gewürdigt.
Die Preisverleihung stand im Zeichen von Jauchs Förderung für Potsdams historische Stätten. Fagots Zeitzeugenberichte unterstrichen eindrücklich die Bedeutung der Bewahrung der Geschichte. Beide Preisträger wurden für ihre nachhaltigen Verdienste um die kulturelle und historische Landschaft Brandenburgs gewürdigt.






