Köln und Rio besiegeln historische Karnevalspartnerschaft im Sambódromo
Köln und Rio besiegeln historische Karnevalspartnerschaft im Sambódromo
Köln und Rio de Janeiro haben ihre Verbindungen durch eine neue Karnevalspartnerschaft weiter gestärkt. Die Vereinbarung, die im ikonischen Sambódromo von Rio vorgestellt wurde, baut auf einer langen Geschichte des kulturellen Austauschs zwischen den beiden Städten auf. Eine Delegation aus Köln reiste nach Brasilien, um den Abschluss des Abkommens während der weltberühmten Karnevalsfeiern in Rio zu begehen.
Die Partnerschaft wurde in Anwesenheit des brasilianischen Kulturministers sowie der Präsidenten und Vorstandsmitglieder der Kölner Karnevalsgesellschaften offiziell besiegelt. Darunter befand sich auch Christoph Kuckelkorn, der scheidende Präsident des Kölner Festausschusses. Die Unterzeichnung fand im Sambódromo statt, wo beim Karneval in Rio sechs Sambaschulen mit jeweils über 5.000 Teilnehmenden von 22 Uhr bis 7 Uhr morgens durch die Nacht ziehen.
Die Kölner Delegation war beeindruckt von den Gemeinsamkeiten der beiden Karnevalshochburgen. Beide bieten einen lebendigen Ausbruch aus dem Alltag und überwinden soziale Grenzen. Der Präsident des Karnevals in Rio, Daniel Calarco, hob besonders die Kölner Tradition hervor, Feiern mit politischer Kommentierung zu verbinden – ein Ansatz, den er bewundert.
Die aktuelle Vereinbarung knüpft an eine offizielle Partnerschaft an, die 2023 zwischen den Kölner Karnevalsgesellschaften und der Sambaliga von Rio geschlossen wurde. Seitdem haben bereits gemeinsame Projekte Gestalt angenommen. 2024 leiteten Sambatänzer aus Rio Rhythmus-Workshops für Kölner Karnevalsgruppen während der Session. Gegenseitige Besuche sind ebenfalls geplant, darunter eine Kölner Delegation beim Karneval in Rio 2025 und Auftritte von Künstlern aus Rio beim Kölner Karneval im Februar 2026.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht der Austausch von Fachwissen. Köln möchte von Rios Nachwuchsförderprogrammen lernen, während Rio sich für die basisdemokratischen Karnevalstraditionen und das ehrenamtliche Engagement in Köln interessiert. Der Austausch beschränkt sich nicht auf formelle Gespräche – bei einer Feier des deutschen Generalkonsuls tanzten die Gäste zu einer Mischung aus Kölner Karnevalsklassikern und Sambahits, die beide Kulturen mühelos verschmelzen ließ.
Die Vereinbarung markiert einen weiteren Schritt in der wachsenden Zusammenarbeit der beiden Karnevalsmetropolen. Künftig sind Workshops, Auftritte und weitere gegenseitige Besuche geplant. Beide Seiten streben danach, das Verständnis für die jeweiligen Traditionen zu vertiefen und gleichzeitig das zu feiern, was sie verbindet.
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