"Miss Germany" 2024: Warum dieser Wettbewerb mehr als Schönheit feiert
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany" 2024: Warum dieser Wettbewerb mehr als Schönheit feiert
Deutschlands nächste "Miss Germany" wird an diesem Wochenende gekürt – nach einem Wettbewerb, der sowohl Lob als auch Kontroversen ausgelöst hat. Unter den neun Finalistinnen befinden sich mit Büşra Sayed und Amina Ben Bouzid zwei Frauen, die ein Kopftuch tragen und wegen angeblich fehlender "Deutschheit" Kritik erfahren haben. Doch der Wettbewerb rückt zunehmend von klassischen Schönheitsidealen ab und feiert stattdessen weibliche Führungsstärke und Unternehmergeist.
In diesem Jahr stehen Frauen mit Bezug zu Wirtschaft, Wissenschaft und sozialen Initiativen im Mittelpunkt. Fünf der Finalistinnen sind direkt mit Unternehmen oder Projekten verbunden, die Frauen in Führungspositionen oder Gründerinnen fördern.
Die neun Kandidatinnen wurden aus über 2.600 Bewerberinnen ausgewählt und repräsentieren ein breites Spektrum an Berufen und Hintergründen. Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik – Ärztin mit Schwerpunkt künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen –, hat mit ihrem Profil Maßstäbe für den diesjährigen Wettbewerb gesetzt. Zu den Finalistinnen zählen eine Biologin, eine Pressesprecherin der Bundeswehr sowie mehrere Unternehmerinnen.
Büşra Sayed, Gründerin des Modest-Fashion-Labels *by Caramella, tritt in der Kategorie "Female Founder" an. Amina Ben Bouzid, die mit Wefra Life Mediaplus frauengeführte Marken unterstützt, konkurriert in der Kategorie "Female Leader". Beide berichten offen über Rassismus und Sexismus, die sie seit ihrer Nominierung erleben. Sayed betont, dass rund 90 Prozent der hassvollen Kommentare von Männern stammen – oft mit der Frage, ob sie deutsche Frauen repräsentieren könnten.
Trotz der Anfeindungen zeigen sich die beiden selbstbewusst. Ben Bouzid stellt klar: "Wir sind deutsch!" Sayed lockert die Stimmung mit einem typisch deutschen Verweis auf – das Stoßlüften. Ihr Anliegen, so beide, sei es, Barrieren für kommende Generationen abzubauen.
Die Veranstalter betonen, dass es beim Wettbewerb längst nicht mehr nur um Äußerlichkeiten gehe. Stattdessen solle er erfolgreiche Frauen sichtbar machen, die andere inspirieren. Zu den Finalistinnen zählen auch Abina Ntim, Gründerin von JONA Curly Hair Care, und Amelie Reigl, die an künstlich gezüchteter Haut forscht – beides Beispiele für Innovation und Führungsstärke. Anne Bäumler, die bei der Drogeriekette dm ein Team von über 800 Mitarbeitenden leitet, steht ebenfalls für den Wandel hin zur Würdigung beruflicher Leistungen.
Die Siegerin wird beim Finale gekürt – und markiert damit eine neue Ära des Wettbewerbs. Mit Finalistinnen wie Sayed und Ben Bouzid, die Klischees herausfordern, rückt das Event Vielfalt und Ehrgeiz in den Fokus. Die Ausrichtung auf Führung und Unternehmergeist deutet auf einen nachhaltigen Wandel hin – weg von klassischen Schönheitskriterien, hin zu einer modernen Definition der "Miss Germany."
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